Digitalisierung im Bewertungsprozess

Frankfurt am Main 29. Juni 2017 von 09:30 bis 16:30

Digitalisierung: Nur ein Schlagwort oder die Zukunft der Bewertung?

Welche Aufgaben fallen künftig noch dem Gutachter zu und welche Aufgaben kann „die Maschine“ besser und schneller übernehmen?

Unterscheiden wir künftig noch mehr zwischen dem Individualgeschäft und dem Massengeschäft? Welchen Einfluss hat die fortschreitende Digitalisierung auf den Arbeitsplatz der Gutachter*innen?

Für den erfolgreichen Einsatz von digitalisierten Informationen werden insbesondere folgende Anforderungen gestellt:

  1. Hohe Qualität der Daten
  2. Flächendeckende Verfügbarkeit in standardisierter Form

Wie weit sind diese Anforderungen bereits erfüllt? Kommen wir von einer „automatisierten“ zu einer „objektivierten“ Betrachtungsweise?

Können wir uns vorstellen, dass in Zukunft im Rahmen der Besichtigung durch ein digitales Foto der Wert einer Immobilie bestimmt werden kann und der Gutachter nur noch bei „abweichenden Objektmerkmalen“ eingreifen muss?

Im Jahr 2000 erfolgte mit dem ersten Geoportal für die Finanzwirtschaft der Startschuss für ein neues Verständnis bei der Informationsbeschaffung von Immobiliendaten. Wir müssen auch in Zukunft die Digitalisierung als Chance und Unterstützung begreifen, die gestellten Aufgaben schnell und mit hoher Qualität zu erfüllen.

Denn schon Seneca hat vor 2000 Jahren erkannt:

„Von der Zukunft hängt nur der ab, der nicht versteht, in der Gegenwart zu wirken.“

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Veranstaltungsort:
THE SQUAIRE Business- and Conference-Center
Am Flughafen
60549 Frankfurt am Main
Zielgruppe: Immobiliengutachter, Bankmitarbeiter im Kreditprozess, IT-Verantwortliche
Referenten: Lars Blume, Value AG; Daniel Holweg, M.O.S.S. Computer Grafik Systeme; Dr. Josef Kauer, BIM World Munich; Andreas Kunert, vdpResearch; Thomas Lucke, HypService; Conny Nehls, vdpResearch; Hagen Schmolke, on-geo
Leitung: Richard Ott
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