Inländische Staatsfinanzierungen als öffentliche Deckungswerte

Berlin 19. November 2014
Inländische Staatsfinanzierungen machen mit 214 Mrd. EUR einen Anteil von 83% der Deckungswerte Öffentlicher Pfandbriefe von vdp-Mitgliedsinstituten aus (Gesamtvolumen: 258 Mrd. EUR). Daher befassen sich die vdp-Staatsfinanzierungsgremien intensiv mit den Anforderungen, die Forderungen gegen staatliche Schuldner auf allen Ebenen – v.a. Bund, Bundesländer und Kommunen – erfüllen müssen, um als Deckungswerte für Öffentliche Pfandbriefe nutzbar zu sein. Die im Jahr 2011 erstmals veröffentlichten vdp-Checklisten „Staatsfinanzierung Inland“ dienen heute als Benchmark für die Anforderungen an die Indeckungnahme inländischer Staatsfinanzierungen. Die gute Bewährung der Checklisten in der Praxis ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die darin enthaltenen rechtlichen Anforderungen von den vdp-Staatsfinanzierungsgremien lange und intensiv herausgearbeitet und seit Anfang 2008 mit der BaFin im Rahmen diverser Fachgespräche erörtert worden sind. Auf dieser Grundlage konnten die vdpChecklisten Anfang 2011 den Instituten für die praktische Anwendung zur Verfügung gestellt werden. Seitdem sind sie bereits mehrfach aktualisiert worden. Auf dem Tagesseminar „vdp-Checklisten Staatsfinanzierung Inland“ wurden die Checklisten „Staatsfinanzierung“ und damit verbundene Themenbereiche der inländischen Staatsfinanzierung im Rahmen eines Tagesseminars vorgestellt.
Veranstaltungsort:
Hotel Maritim proArte
Friedrichstr. 151
10117 Berlin
Referenten: Markus Wirsen, WL Bank; Dr. Winnie Hartisch, Verband deutscher Pfandbriefbanken; Bernd Mattern, DG HYP; Ralf Kern, Helaba; Dr. Jan Patrick Polzin, Helaba;
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